Christina Jantz-Herrmann informiert Landespolitiker über Kasernen-Pläne

SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende Modder in Schwanewede

 

„Unser zentrales Zukunftsprojekt!“ So nennt SPD-Bürgermeisterkandidatin Christina Jantz-Herrmann die über 80 Hektar der ehemaligen Lützow-Kaserne. Doch die Entwicklung kann nur gemeinsam mit Bund und Land gelingen. Daher besuchte die SPD-Landtagsfraktionsvorsitzende Johanne Modder gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Oliver Lottke auf Einladung der Kandidatin die Gemeinde Schwanewede.
Dabei nahm Christina Jantz-Herrmann die Gelegenheit wahr, den Landespolitikern den aktuellen Stand zur Nachnutzung der Lützow-Kaserne vorzustellen.
Noch als Bundestagsabgeordnete war es Christina Jantz-Herrmann gemeinsam mit Bürgermeister Harald Stehnken gelungen, für den Bereich der ehemaligen Kaserne rund sieben Millionen Euro an Mitteln aus dem Bundesprogramm „Stadtumbau West“ einzuwerben, an denen sich auch das Land Niedersachsen beteiligte.
Ein integriertes Stadtentwicklungskonzept und ein erstes Verkehrsgutachten wurden auf den Weg gebracht und in intensiven interfraktionellen Gesprächen weiter entwickelt. Doch das Projekt gewann nicht an Fahrt, die Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BIMA) als Verkäufer stockten.

In diese Gespräche will Jantz-Herrmann mit ihren Verbindungen nach Berlin ebenso neuen Schwung bringen wie in die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft von Gemeinde und örtlichen Entwicklungspartnern.
„Nur mit Partnern, die die Verhältnisse vor Ort kennen und maßvoll agieren, können wir die ehemalige Lützow-Kaserne gut entwickeln!“, ist sich Jantz-Herrmann sicher.
Dabei müsse die Planungshoheit ganz klar in der Hand der Gemeinde Schwanewede verbleiben, betont die SPD-Politikerin.
Sie sieht das Gebiet als eine große Chance, die der Gemeinde Schwanewede die Möglichkeit bietet, moderne, sozial durchmischte Quartiere bei Erhalt es parkartigen Landschaftscharakters zu schaffen und eine Nahversorgung einzubinden und ein zentrales Sportzentrum mit Sportplatz und neuer Halle zu schaffen. Die Entwicklung des Gebietes sollte über einen längeren Zeitraum realisiert werden, um die Infrastruktur nicht zu überlasten.  Integriert werden sollen eine mögliche zentrale ggf. innovative Energieversorgung mit Klimaschutz-Schwerpunkt, ggf, ein Solarpark auf den kontaminierten Flächen der alten Tankstelle, ein Naherholungs-Zugang ins Gelände. Verschiedene Bauformen sollen möglich sein ( Einzel-, Doppelhaus, Geschosswohnungsbau) und durchmischt werden. Wichtig ist der Kommunalpolitikerin, wie sie gegenüber den Landespolitikern deutlich machte, ein transparentes und gut abgestimmtes und fraktionsübergreifendes Vorgehen.
Dafür warb sie um deren Unterstützung, die entsprechenden Förderprogramme auch für gemischte Gesellschaften zwischen der Gemeinde und privaten Partner abzusichern, um so einen großen weiteren Schritt für Schwanewede erreichen zu können.
Johanne Modder und Oliver Lottke zeigten sich beeindruckt der Größenordnung des Projektes und sagten ihre Unterstützung für die Belange der Gemeinde Schwanewede beim Land zu.