Schwierige Situation für Radler „Am Steending“

Forderung nach Radweg zur Schulwegsicherung

Radfahrer leben gefährlich. Und das besonders auf der Strecke zwischen Beckedorf und Schwanewede entlang der Straße „Am Steending“.
Das will die Schwaneweder SPD-Parteivorsitzende Christina Jantz-Herrmann nicht länger hinnehmen. „Auf Bremer Gebiet fehlen einige hundert Meter Radweg und es kommt ständig zu gefährlichen Situationen“, so die Schwaneweder Kommunalpolitikerin.
Schuld daran ist ein seit mehr als einem Jahrzehnt ungelöstes Problem auf der zu Bremen gehörenden Strecke zwischen beiden Ortschaften.
Die Wahl des neuen Bremer Senates ist Anlass für die Schwaneweder Sozialdemokraten, das Problem erneut anzusprechen.
„Die Schulwegsicherheit liegt uns am Herzen, gerade in der jetzt folgenden dunklen Jahreszeit ist die Strecke durch die Senke kreuzgefährlich!“, begründet Christina Jantz-Herrmann als Vorsitzende die Haltung. Und so hat sie nach einem ersten Gespräch mit dem Gemeindebürgermeister Harald Stehnken auch Fäden nach Bremen-Nord geknüpft, um mit dem Leiter des Bauamtes Bremen-Nord, Maximilian Donaubauer, dem Ortsamtsleiter Blumenthals Peter Nowack und dem Anrainer das Thema wieder auf die Tagesordnung zu setzen und für das Schwaneweder Anliegen zu werben.
Christina Jantz-Herrmann dazu: „Eins ist sicher, einfach wird es nicht. Und dennoch erkennen die örtlichen Bremer Akteure die Notwendigkeit für einen Radweg an und wollen das Vorhaben unterstützen.“ Dies wird unter anderem dadurch deutlich, dass der Beirat Blumenthal das Thema voraussichtlich auf seiner anstehenden Sitzung aufgreifen wird. Es ist geplant, die Forderung mit einem entsprechenden Antrag in die bremischen Haushaltsberatungen einzubringen. „Das freut uns natürlich sehr“, bewertet Björn Herrmann als Schwaneweder SPD-Fraktionsvorsitzender das Blumenthaler Engagement positiv. „Wir werden zudem den Schwaneweder Bürgermeister und die Verwaltung bitten, auch ihrerseits Kontakt zu den Bremer Verantwortlichen aufzunehmen und gegenüber der Senatorin für Umwelt, Bau und Verkehr und dem Amt für Straßen und Verkehr unserem Anliegen Nachdruck zu verleihen. Vielleicht kehren die neuen Besen in Bremen ja so gut, dass sich endlich etwas tut!“

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