Lebhafte Diskussion über die Rückkehr des Wolfs

SPD-Bundestagsabgeordnete Jantz-Herrmann hatte zur Veranstaltung in Begegnungsstätte geladen

Jantz-Herrmann

Auch im Landkreis Osterholz gibt es sie, die Wolfssichtungen. Bei vielen Menschen in der Region führen sie zu Fragen und Sorgen, weshalb die SPD-Bundestagsabgeordnete Christina Jantz-Herrmann am Montag für interessierte Bürgerinnen und Bürger eine Veranstaltung zum Thema organisierte.
In der sehr gut besuchten Begegnungsstätte Schwanewede teilten neben Jantz-Herrmann drei geladene Experten ihre Einschätzungen mit. Dies waren der Kreisjägermeister und Wolfsberater Heiko Ehing, Imme Klencken von der Biologischen Station Osterholz sowie Stephan Warnken, Vorsitzender des Landvolks Osterholz.

Im Anschluss an die Beiträge der Podiumsteilnehmer entwickelte sich eine rege Diskussion unter den circa 120 Anwesenden. Dabei konnten viele offene Fragen zum Umgang mit dem Wolf geklärt werden.
Christina Jantz-Herrmann fasste die Veranstaltung wie folgt zusammen: „Grundsätzlich wird die Rückkehr des Wolfes begrüßt. Allerdings bestand auch Konsens darin, dass die Anzahl der Tiere auf einem verträglichen Maß gehalten werden muss.“ So wurde deutlich, dass weiterhin Problemlagen bestehen. „Die Vorsorge- und Schutzmaßnahmen sowie die Entschädigungsleistungen werden den Realitäten der Tierhaltung in unserer Region leider nicht immer gerecht“, so die Abgeordnete weiter.
Die Bundestagsabgeordnete teilte mit, dass sie die berechtigten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Landwirtschaft sehr ernst nehme und die gewonnenen Eindrücke an das Umweltministerium Niedersachsen weiterleiten werde.