Neues Wertstoffgesetz setzt Impulse für Klimaschutz

Christina Jantz besucht die Abfall-Service Osterholz GmbH

Auf dem Betriebsgelände der A.S.O.: (v.l.) Annette von Wilke-Brumund, Daniela Bessen (BVMW), Frank Theilen (A.S.O.) und die Bundestagsabgeordnete Christina Jantz.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Christina Jantz hat sich beim Betriebsbesuch der Abfall-Service-Osterholz GmbH über die aktuelle Situation der Abfallwirtschaft im Landkreis Osterholz informiert.

Mit dem Geschäftsführer Frank Theilen, dem Prokuristen Christof von Schrötter, der Vorstandsvorsitzenden Annette von Wilke-Brumund sowie der Repräsentantin des BVMW, Daniela Bessen, besprach die Bundestagsabgeordnete für Osterholz und Verden in kleiner Runde das kürzlich vorgestellte Eckpunktepapier für ein neues Wertstoffgesetz.

„Mit diesem Gesetz soll unter anderem die Wertstofftonne eingeführt werden. Der so genannte gelbe Sack würde somit ersetzt und gleiche Wertstoffe sollen zusammen recycelt werden können. Das heißt, zukünftig sollen nicht nur Verpackungen, sondern auch gleichartige Abfälle, wie beispielsweise Spielzeug aus Kunststoff, Gießkannen, und Ähnliches mit der Wertstofftonne entsorgt werden können“, berichtet Christina Jantz.

„Die Wertstoffsammlungen sind Teil der Daseinsvorsorge. Daher sollte die Zuständigkeit aus Sicht der A.S.O. unbedingt bei den Kommunen verbleiben und nicht wie mit den Eckpunkten geplant, ausgeschrieben werden müssen“, so Jantz. Annette von Wilke-Brumund stellt hierzu fest: „Für die Bürgerinnen und Bürger ist es wichtig, dass die Abfallentsorgung zuverlässig, nachhaltig und kostengünstig ist und nicht nur wirtschaftlichen Interessen unterliegt.“

Die A.S.O-Vertreter führen weiter aus, dass die bisherige Praxis der Mülltrennung es nötig macht, den Fokus verstärkt auf den Ausbau von Recycling zu legen. So wollen sie Impulse für mehr Energiegewinnung und -einsparung, Ressourcenschonung und Klimaschutz setzen. „Es geht uns um die Verantwortung für einen hochwertigen Umwelt- und Klimaschutz, nachhaltige ökologische und ökonomische Impulse für die Region und für den Bürger verlässliche und transparente Strukturen in der Leistungserbringung“, erläuterte Geschäftsführer Theilen der SPD-Abgeordneten die Unternehmensphilosophie.

Abschließend gab die Bundestagsabgeordnete das Versprechen, die geplante Privatisierung, für die u.a. EU-Recht geltend gemacht wird, kritisch zu hinterfragen und mit den Beteiligten im Austausch zu bleiben.