SPD-Netzwerker sprechen sich gegen Fracking aus

Gruppe von SPD-Parlamentariern verabschiedet Erklärung für Umwelt- und Gesundheitsschutz

Christina Jantz

Unter Federführung der örtlichen Bundestagsabgeordneten Christina Jantz hat das Netzwerk Berlin eine Erklärung zum Fracking verabschiedet. Darin heißt es, dass es auf absehbare Zeit kein Fracking zur Förderung von Schiefer- und Kohleflözgas in Deutschland geben soll.

„Das Netzwerk Berlin begrüßt den Gesetzentwurf da er endlich Klarheit und Rechtssicherheit schafft. Jedoch sehen wir an einigen Stellen Änderungsbedarf“, so die Sprecherin Dr. Eva Högl.

„Wir wollen unter anderem eine umfassende Bürgerbeteiligung sicherstellen, den Trinkwasserschutz ausweiten und die Nachnutzung von Probebohrungen ausschließen“, so die Bundestagsabgeordnete Christina Jantz zu den Forderungen.

Besonders kritisch wird die Rolle der Expertenkommission betrachtet. „Der Bundestag muss über den Einsatz der Fracking-Technologie entscheiden. Es darf nicht darüber hinweg gesehen werden, dass die Expertenkommission sogar für verfassungswidrig gehalten wird. Diese Frage müssen wir ernsthaft prüfen“, so Christina Jantz abschließend.

Das Netzwerk Berlin ist ein Zusammenschluss von über 50 progressiven Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion.

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