Mehrgenerationenhäuser langfristig erhalten

Bundestagsabgeordnete Christina Jantz für eine Verstetigung der Förderung Mehrgenerationenhäuser sind eine Antwort auf die Herausforderungen des Demografischen Wandels. Sie bieten unterschiedliche Angebote, vom Nachbarschaftstreffpunkt, bis hin zu familienorientierten Betreuungsangeboten. Zum Jahresende 2014 läuft das „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser“ aus. Unter anderem fällt ein Teil der Förderung durch EU-Mittel weg.

Christina Jantz

Das würde sich auch auf die heimischen Mehrgenerationenhäuser wie zum Beispiel in Osterholz-Scharmbeck und Westen bei Dörverden, auswirken. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert in der aktuellen Haushaltsdebatte eine Verstetigung der Förderung.

„Die Mehrgenerationenhäuser sind wichtig für unsere ländlichen Regionen. Sie bieten unterschiedliche Angebote für Jung und Alt unter einem Dach. Sie können flexibel auf die Bedürfnisse von Familien eingehen und ergänzen damit die Kinderbetreuung“, so die Abgeordnete. „Die SPD möchte die Förderung der Häuser verstetigen. Daher müssen wir den Ausfall der Mittel aus Europa kompensieren. Im Koalitionsvertrag sind die Weiterentwickelung und die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser festgeschrieben. Ich dränge in Berlin darauf, dass die Finanzierung über das Jahr 2015 hinaus gesichert wird.“