Transparenz bei SuedLink gefordert

Bundestagsabgeordnete Christina Jantz trifft Vertreter Tennets zum Thema SuedLink Die Bundestagsabgeordnete Christina Jantz hat sich in Berlin mit Vertretern der Firma Tennet getroffen. Bei diesem Gespräch hat sie die Sorgen und Bedenken zur zukünftigen SuedLink Stromtrasse, die unter anderem durch die Region verlaufen soll, angesprochen.

„Ich möchte wissen, wie es mit Problemen wie Elektrosmog, Flächenverbrauch und Geräuschentwicklung aussieht“, so die Abgeordnete. „Und natürlich muss der Trassenverlauf so geplant werden, dass die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger möglichst gering sind“, betont Jantz. Die Vertreter von Tennet versicherten, dass selbstverständlich sämtliche geltenden Grenzwerte und Vorgaben eingehalten werden. Zugleich machten sie auch deutlich, dass der Trassenverlauf noch nicht abschließend geklärt ist. „Wir befinden uns noch vor der eigentlichen Antragstellung und damit in einer ganz frühen Phase des Projektes“, betont Paul-Georg Garmer von Tennet. „Der jetzt diskutierte Trassenverlauf ist ein erster Vorschlag. Wir wollen die Anwohnerinnen und Anwohner und die Verantwortlichen vor Ort so früh und umfassend wie möglich in den Prozess der Entscheidungsfindung mit einbinden, damit wir den Trassenverlauf gegebenenfalls anpassen können“, so Garmer. „Daher wird es in den kommenden Monaten Informationsveranstaltungen in den betroffenen Kommunen geben. Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich über unsere eigens für SuedLink eingerichtete Homepage oder per Telefon unter 0921 50740-5000 an der Diskussion zu beteiligen“, so der Leiter der Public Affairs von Tennet. Christina Jantz und die Betreiber haben auch eine Veranstaltung in der Region verabredet, um die Situation vor Ort gemeinsam mit den Betroffenen zu erläutern. „Ohne die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ist ein solches Projekt heutzutage schlicht nicht durchzuführen. Deshalb brauchen wir eine solche Transparenz in der Planungsphase. Es gilt, die Bedenken ernst zu nehmen und in die weitere Planung mit einfließen zu lassen“, betont die Abgeordnete Christina Jantz abschließend.