Unsere Bundestagskandidatin: Christina Jantz

Christina Jantz wurde bei der Wahlkreiskonferenz am vergangenen Donnerstag (22.11.2012) fast einstimmig zur Bundestagskandidatin gewählt. Während der gelungenen Veranstaltung mit Grußworten von Andreas Brandt (Bgm. Langwedel) und Peter Bohlmann (Landrat Verden) und einem Referat von Birgit Honé (Minister-Team-Weil) hielt Christina eine sehr gute Rede zu wichtigen politischen Themen im Kreis. Christina wird unserer Region eine Stimme geben, eine Stimme, die mit Herz und Verstand agiert.

Bernd Michalik, Jürgen Kuck, Birgit Honé, Christina Jantz, Dörte Liebetruth
Dörte Liebetruth, Bernd Michalik und Birgit Honé gratulieren Christina Jantz

Mit einem herausragenden Ergebnis hat die SPD Osterholz/Verden Christina Jantz als Bundestagskandidatin nominiert. Auf der Wahlkreiskonferenz in Langwedel wurde ihr das Vertrauen ausgesprochen.

Langwedels Bürgermeister Andreas Brandt begrüßt die Genossen mit einem Hinweis auf die hervorragende Wahl des Veranstaltungsortes. Bei "Klenke" wurde die SPD Langwedel gegründet und viele Wahlsiege konnten hier bereits gefeiert werden.

Landrat Peter Bohlmann spricht in seinem Grußwort von einer starken und selbstbewussten SPD. „Die Region braucht allerdings jemanden in Berlin, der auf den Seiten der Gemeinden und des Kreises steht. Und keinen, der weitere Kürzungen in der Arbeitsförderung, wie bei der Arbeitslosenversicherung, im Landkreis Verden nicht verhindern kann oder will.“ Die Genossen applaudieren lautstark.

Birgit Honé (Senatorin des Landesrechnungshofs, im Team-Weil Ministerin für Europa, Regionale Entwicklung und Landwirtschaft) spricht zum Thema „Demographischer Wandel im ländlichen Raum“. Als Honé von dem von der schwarz-gelben Landesregierung verschlafenen Strukturwandel spricht und die in Zukunft notwendige Solidarität der Regionen in Niedersachsen hervorhebt, kommt im Saal Stimmung auf.
Honé macht deutlich, dass Niedersachsen von der EU lebt. Die Fördermittel seien maßgebend für den Landeshaushalt. Sie gibt allerdings auch zu bedenken, dass es zukünftig aus Brüssel weniger Mittel geben würde. „Die Mittel müssen also zielgerichtet eingesetzt werden. Und auf alle Fälle wollen und können wir es besser machen, als die anderen.“

Dann macht der Kreisvorsitzende Bernd Michallik Stimmung: „Wir haben eine Kandidatin, die es leicht und locker mit dem bisherigen Amtsinhaber aufnehmen kann.“

Christina Jantz stellt sich persönlich vor und bezieht politische Stellung. In ihrer Rede hebt Jantz das ihr wichtige soziale Miteinander vor. „Denn spätestens die Finanzkrise hat uns gezeigt, dass wir ein Umdenken brauchen.“ Die Verursacher der Krise, die Banken und Hedgefonds, sind nach ihren Worten an den Kosten zu beteiligen.

Zur Arbeitsmarktpolitik führt sie aus, dass jeder Mensch soll vom Lohn seiner Arbeit leben können soll– ohne staatliche Transferleistungen. Christina Jantz fordert einen flächendeckenden Mindestlohn, spricht zur Chancengleichheit und Gerechtigkeit und sie greift das Thema Rente auf. Was gebraucht wird, ist ein stabiles Rentenniveau, flexible Übergänge in den Ruhestand und kein Abrutschen in die Grundsicherung nach einem langen Arbeitsleben.

Christina Jantz wird unserer Region eine Stimme geben, eine Stimme, die mit Herz und Verstand agiert.

Die Kandidatenkür fand in geheimer Wahl statt. Das Ergebnis war deutlich, fast einstimmig wird Jantz als Bundestagskandidatin gewählt. Als einer der ersten gratuliert ihr Karl Ravens: „Christina, mach was draus.“ Jantz greift daraufhin zum Mikrofon und antwortete: „Das machen wir gemeinsam.“